A Christian View on Islam

Loving Muslims. Opposing Islam.

Allah

Allah


Das Wesen Gottes

Moslems glauben ebenso wie Christen, dass Gott unendlich perfekte ist und alles erschaffen hat. Moslems verstehen jedoch das Wesen Gottes völlig falsch.

So glauben sie, Gottes wahrer Name sei „Allah“ (arabisch für „Gott“). Der Koran und die Hadith enthalten 99 „überaus schöne Namen“ Gottes – etwa der Gnädige, der Wohlwollende, der Wissende, der Beschützer, der Mächtige, der Gepriesene, der All-Wissende, der Alles-Hörende, der Alles-Sehende, der Großartige, der Weise, der Liebende, der Erste, der Letzte, der Ewige, der Einzige, der Lebendige, die tatsächliche Wahrheit, der Hörende, der Wohltäter und der immerwährend Vergebende.

Moslems glauben an Gottes absolute Einzigartigkeit. Sie lehnen die Dreifaltigkeit ab.

Moslems glauben, dass Gott es erlaubt, wenn Gewissenszwang zur Verbreitung des Islams angewendet wird.

Moslems glauben, dass wir das Wesen Gottes nicht kennen können.

Moslems glauben, dass Gott seine Meinung ändern und sich selbst sogar widersprechen kann.



Kann man Gott wirklich ganz und gar nicht kennen?

Moslems glauben, dass Gott jenseits jeglichen menschlichen Verständnisses sei. Nichts verpflichtet Ihn, sich uns zu offenbaren – sei es Seine Wahrheit oder sich selbst. Alles, was wir über Ihn wissen können, ist Sein Wille durch Seine Gebote. Sein göttliches und transzendentes Wesen können wir aber nicht kennen.

Ganz so ist das aber nicht. Wir können durchaus etwas über Gott kennen. Wir sind Seine Geschöpfe. Wir besitzen Intelligenz und können somit Seine Schöpfung verstehen. So wie wir etwas über einen Künstler erfahren können, wenn wir sein Werk studieren, können wir etwas über den Schöpfer erfahren, wenn wir Seine Schöpfung studieren.
„weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares (Wesen), sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien, weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.“
(Römer 1,19-21 Elberfelder Übersetzung).

Indem wir die Vernunft, das Gute, die Wahrheit, das Schöne und die Kraft in den erschaffenen Dingen beobachten, können wir auf die Vernunft, das Gute, die Wahrheit, das Schöne und die Kraft Gottes schließen.

„Wisdom 13:1-5: For all men who were ignorant of God were foolish by nature; and they were unable from the good things that are seen to know him who exists, nor did they recognize the craftsman while praying heed to his works...For from the greatness and beauty of greated things comes a corresponding perception of their Creator.“

Die Bibel lehrt immer wieder, dass Gott sich selbst (!) uns gegenüber offenbart hat, sodass wir Ihn kennen (!) können (vgl. Jeremia 9,23-24; Matthäus 11,27; Johannes 1,18; 17,3; 2. Korinther 4,6).


Ist Gott veränderbar?

Für Moslems hat Gott keine Beschränkungen – weder durch die Vernunft, noch Sein eigenes Wort, nicht einmal durch Sein eigenes Wesen. Wenn Gott das wollte, könnte Er Moslems bitten, Götzendienst zu praktizieren – oder sogar katholisch zu werden!

Was Christen betrifft, so kommen Gottes Handlungen von Seinem perfekten Wesen – und sie reflektieren dies. Da das Wesen Gottes vernünftig, gut und wahr ist, kann Er nichts Unvernünftiges, Böses oder Falsches tun.

Moslems glauben, Gott könnte alles tun – ohne Begrenzung. Er lässt sich nicht auf das beschränken, was vernünftig, gut und wahr ist. Er könnte genauso gut auch das tun, was unvernünftig, böse oder falsch ist. Er kann Seine Meinung ändern wie es Ihm gefällt. Er kann Seine vorhergehenden Offenbarungen nach Belieben verändern.

Das zeigt sich in der muslimischen Doktrin der Abrogation oder Annullierung. Der Koran lehrt, dass es für Gott kein Problem ist, Verse aufzuheben oder in Vergessenheit geraten zu lassen (siehe Sure 2:106). Er kann auch Verse austauschen (siehe Sure 16:101).

Was Christen betrifft, so kann Gott all das tun, was seinem Wesen entspricht. Er kann etwa seine eigene Existenz nicht beenden oder sündigen oder lügen. All dies würde Sein perfektes Wesen widersprechen. Gott kann sich also nicht verändern.

Ein Gott, der sich verändern kann, ist nicht vollkommen. Vollkommenheit bedeutet, dass es einem an nichts fehlt und dass man keinen Mangel hat. Wenn Gott Seine Meinung ändern könnte, so gibt es hier nur zwei Möglichkeiten: (1) Sein zweiter Gedanke ist besser als Sein erster. Dem ersten Gedanken hätte dann also etwas gefehlt. (2) Sein zweiter Gedanke ist schlechter als der erste. Dann würde dem zweiten Gedanken etwas fehlen. In beiden Fällen würde Gott etwas fehlen. Er wäre dann nicht vollkommen.

Stell dir einmal vor, ein Mensch hat vor, Freunde in einem Restaurant zu treffen. Wenn er noch nicht dort ist, muss er sich in Bewegung setzen, da er sich dann am falschen Ort befindet. Wenn er schon im Restaurant ist und sich in Bewegung setzt, ist er auch am falschen Ort. In beiden Fällen ist er nicht am Ziel, wenn er sich bewegt.

Bewegung bedeutet immer einen Mangel zu haben. Entweder bewegt man sich auf ein Ziel, das man noch nicht erreicht hat, hin oder weg von einem Ziel, das man bereits erreicht hat.

Ebenso wie Bewegung beinhaltet auch die Veränderung Unvollkommenheit. Veränderung findet entweder hinsichtlich etwas vollkommeneren oder oder weniger vollkommenen statt. Vollkommenheit selbst braucht keine Veränderung.

Gott aber ist unendlich vollkommen. Es fehlt Ihm nichts. Seine Gedanken und Worte können sich deshalb nicht ändern. Dies ist keine Beschränkung innerhalb Gottes, sondern ein Ausdruck Seiner unendlichen Vollkommenheit.

Hier Fragen, die wir in respektvoller Art und Weise Moslems stellen können:

1) Wenn wir unseren Verstand benutzen, können wir dann nicht Vieles über einen Künstler lernen, wenn wir Sein Kunstwerk betrachten? Können wir dann nicht auch Vieles über den Schöpfer lernen, wenn wir Seine Schöpfung betrachten?

2) Einer der 99 Namen Gottes ist Al-Baqi, Der Ewig Andauernde und Unveränderbare. Wie kann Gottes Wort veränderbar sein, wenn Sein Name selbst unveränderbar ist?

3) Sure 48,23 sagt: „Und du wirst in Allahs Gesetzmäßigkeit keine Änderung finden.“ Weiter mit Sure 6,115: „Vollkommen ist das Wort deines Herrn in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit. Es gibt niemanden, der Seine Worte abändern könnte.“ Wie könnt ihr behaupten, dass sich Gottes Wege und Worte ändern können, wenn der Koran klar sagt, dass diese unveränderbar sind?

4) Wenn Gott absolut alles tun kann, ohne jede Begrenzung, was könnte Ihn dann davon abhalten, Moslems zu gebieten, die Dreifaltigkeit anzubeten? Was könnte Ihn davon abhalten, Mohammed zu einem falschen Propheten zu erklären? Was könnte Ihn davon abhalten, Seine eigene Existenz zu annullieren? Warum könnte Er das nicht tun? Kann Er nicht absolut alles tun? Moslems können hier nicht anführen, diese Dinge seien absurd oder widersprüchlich oder unlogisch, da ja ihr Gott nicht durch die Vernunft, die Beständigkeit oder Logik beschränkt wird.

5) Glaubst du, dass Gott unendlich vollkommen ist? Was könnte Er dann verbessern oder verändern? Jede Art der Veränderung beinhaltet Unvollkommenheit. Was könnte Ihm also fehlen, dass Er sich in diese Richtung verändern müsste? Wenn Ihm aber nichts fehlt, würde dann nicht jede Veränderung eine Bewegung weg von der Vollkommenheit bedeuten?

(Quelle: Beginning Apologetics 9. How to Answer Muslims. Father Frank Chacon and Jim Burnham. San Juan Catholic Seminars)