A Christian View on Islam

Loving Muslims. Opposing Islam.

Criticizing Islam

Kritik am Islam

Verletzt Kritik am Islam die Religionsfreiheit, die Menschenwürde oder den Gleichbehandlungsgrundsatz?


Ich kann nicht für andere sprechen, wohl aber für mich – und es ärgert mich, wenn jemand derartige „Argumente“ ins Feld führt. Haben diese Menschen keine Argumente für ihre Sache, dass sie auf so etwas Billiges zurückgreifen müssen?

Oft wird Kritik am Islam auch mit „Rechtspopulismus“ gleichgesetzt. Argumente von Islam-Gegnern gelten als „Einschüchterungsstrategien“ oder ganz einfach als „Parolen“. Nochmals: Wer keine eigenen Argumente hat, muss offenbar Andersdenkende ganz einfach schlecht machen, um selber besser da zu stehen.

Derartiges beinhaltet, dass jegliche Kritik am Islam moralisch abzulehnen ist – und mit ihr die Menschen, die so denken. Gegenfrage: was ist „moralisch“ an einer solchen Haltung?
Auf meiner Homepage habe ich mich intensiv mit dem Islam auseinander gesetzt. Du findest hier viele Quellen und einiges an Material, so dass man mir wohl kaum Oberflächlichkeit oder „Rechtspopulismus“ unterstellen kann.

Ich halte es für eine irrige Auffassung, zu meinen, wer eine Religion kritisiert, verletze damit die Religionsfreiheit. Ich bin Christ und als solcher glaube ich, dass Gott jedem Menschen die Freiheit der Wahl schenkt – eine Wahl mit Konsequenzen jedoch. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich nicht das, was ich an anderen Glaubensrichtungen falsch oder gar gefährlich halte, nicht kritisieren dürfte – im Gegenteil. Auch bedeutet Dialog oder Ökumene nicht, dass wir uns alle zusammensetzen, Händchen halten und Liedchen singen. Es bedeutet vielmehr, sich zusammenzusetzen und auch die Unterschiede klar auf den Tisch zu bringen sowie Missstände anzuprangern. Es verletzt die Menschenwürde, wenn so getan wird, als würde es diese Missstände nicht geben – ein Schlag ins Gesicht der Opfer!

Auch verletze ich als Christ mit Sicherheit nicht den Gleichbehandlungsgrundsatz, wenn ich den Islam – insbesondere den radikalen Islam – kritisiere. Für mich – und vor Gott! - sind alle Menschen gleich, was man aber vom Islam bzw. von islamischen Ländern nicht so ohne weiteres behaupten kann.

Wer Argumente, die der eigenen Auffassung widersprechen, pauschal als „Parolen“ bezeichnet, stellt sich in meinen Augen selbst ein Armutszeugnis aus. Wie schwach muss da die eigene Position sein, wenn man es nötig hat, andere derart zu verunglimpfen und ihnen von vorneherein zu unterstellen, sie könnten ja gar keine vernünftigen, sachlichen und logischen Aussagen zustande bringen?

Auch denke ich, dass manche viel zu naiv sind, was den Islam angeht. Meist hört man Aussagen wie „Der Islam an sich ist friedfertig. Schließlich bedeutet „Islam“ ja „Friede“. Nur ein geringer Teil der Moslems ist gewalttätig“. Natürlich ist nicht jeder Moslem ein Terrorist und ich bin fest überzeugt, dass viele Moslems versuchen, aufrichtig an etwas zu glauben. Diese Menschen respektiere ich wie ich alle Menschen respektiere. Jedoch bedeutet „Friede“ im Islam nicht was wir in unserer christlich geprägten Kultur darunter verstehen, sondern vielmehr die bedingungslose Unterordnung eines Sklaven unter den Willen seines Meisters. Auch ist der Islam an sich nicht einfach nur eine andere Art und Weise, an Gott zu glauben, und schon gar nicht Privatsache, sondern mit öffentlich zum Tragen kommenden Konsequenzen. Ich sehe den Islam an sich keineswegs als eine friedliche Religion, sondern eher als eine politische Ideologie, die meinem christlichen Glauben und den damit verbundenen Werten zutiefst widerspricht. Wenn der Islam so harmlos und friedlich ist, warum gibt es dann kein einziges islamisches Land, das dem entspricht und eine Religionsfreiheit vergleichbar mit der unseren hat? Warum gibt es keinen massenhaften Aufschrei von Moslems, wenn im Namen des Islam Terror-Akte begangen werden?

Manchmal werden friedliche Verse des Koran zitiert. Wenige aber kennen das Prinzip der „Abrogation“ im Islam, bei dem bei zwei Aussagen, die einander widersprüchlich gegenüber stehen, die jüngeren Datums gilt. Vor diesem Hintergrund müssen einzelne Suren genau geprüft werden. Auch scheint so einiges erlaubt zu sein, wenn es nur dem Wohl des Islams entspricht - was ich als Christ zutiefst ablehne. Schließlich sehe ich die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Islam sowie dessen Bestrebung, überall die Scharia einzuführen, mit sehr kritischen Augen. Wer vor diesem Hintergrund glaubt, dass Glaube ja eh nur Privatsache ist und es somit auch zweitrangig ist, ob die Mehrheit in einem Land nun christlich oder muslimisch ist (selbst wenn die Mehrheit in Deutschland muslimisch wäre, würde unsere Demokratie ja dieselbe bleiben), ist entweder sehr naiv, oder unwissend –oder er lügt mit voller Absicht.
Wer bestimmt denn eigentlich, was der „wahre“ Islam ist? Man kann ja nun wohl kaum behaupten, dass es nur wenige seien, die radikal sind. Es gibt ganze islamische Länder, deren Grundsätze ich als radikal bezeichnen würde bzw. deren unmenschlichen Akte ich zutiefst ablehne. Es ist nicht nur der radikale Islam, den ich ablehne, sondern der Islam an sich. Dazu stehe ich und dabei bleibe nicht. Dies tue ich nicht, weil ich die Menschen, die sich als „Moslems“ bezeichnen, ablehne. Im Gegenteil – ich tue dies, weil sie mir am Herzen liegen.

Für Christen ist es nicht egal, was man glaubt und das Gebot, dass Jesus jedem Christen aufgetragen hat, ist hinauszugehen, Menschen zu taufen und zu Seinen Jüngern zu machen. Er hat uns weiterhin aufgetragen, an Seinen Lehren festzuhalten – egal was da kommt.

Nichts anderes will ich tun.

Robert

Wollen Islamkritiker "mit islamfeindlicher Hetze Vorurteile und Ängste schüren"?


Derartiges hört man ja immer wieder. Eigentlich sagt das mehr über die, die das behaupten als über die, die hier angegriffen werden. Es ist unehrenhaft, jemandem, der dem Islam gegenüber aus rationalen Gründen kritisch bis ablehnend eingestellt ist, unterstellen zu wollen, er/sie tue dies aus unlauteren Motiven. Das alte Mittel der Propaganda, den Gegner in eine radikale Ecke zu stellen, um eine vernünftige Auseinandersetzung mit dem Thema zu vermeiden, funktioniert immer noch. Ähnlich verfährt man mit denen, die ein Ausleben von gleichgeschlechtlichen Neigungen ablehnen: sie sind radikal, fundamentalistisch, "homophob". Das Gutmenschentum regiert diktatorisch und lässt keine Widersacher zu. Allein die Unterstellung, man wolle mit der Kritik am Islam "Vorurteile und Ängste schüren" tut genau das, was sie abzulehnen vorgibt: Vorurteile und Ängste schüren. Da wird Menschen, die für ihre Überzeugung eine "rechtspopulistische" bis "rechtsradikale" Überzeugung unterstellt, weil sich möglicherweise auch Nazis unter den Demonstranten befinden (was für eine erbärmliche Argumentation!), obwohl man sehr gut weiß, dass die überwiegende Mehrzahlt der Demonstranten kein rechtsraddikales Gedankengut hegen. Wenn tausende von Menschen dann skandieren "Wir sind das Volk!" wird dies ebenfalls lächerlich gemacht - möglicherweise von denselben Menschen, die seinerzeit eben dies in den letzten Tagen der DDR gerufen haben. Da heißt es, Politik wird nicht auf der Straße entschieden, wo doch vor gar nicht allzu langer Zeit genau dies geschehen ist und zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt hat. Leider ist es so, dass viele Menschen unglaublich naiv sind, wenn es um den Islam geht. Sie versuchen, den Islam mit einer westlich-liberalen Einstellung zu sehen und scheitern damit kläglich. So werden Fakten ausgeblended oder schöngeredet und für alles, was nicht in das eigene Weltbild passt, eine nett klingende Erklärung gefunden. Irgendwann werden diese Menschen aufwachen. Wahrscheinlich wird es dannn aber zu spät für sie sein.
Wir leben - noch! - in einer Demokratie und haben das Recht und die Pflicht, unsere Meinung auch offen zu sagen - ob dies nun jemand passt oder nicht. Auch Jesus wurde für das, was Er offen sagte, nicht Beifall geklatscht - man hat Ihn an das Kreuz geschlagen. Mit der Wahrheit macht man sich leider nicht immer nur Freunde. Gleichwohl schulden wir es uns selbst und dem Gott, dem wir dienen, dass wir immer und überall für diese Wahrheit eintreten.